Diabetes mellitus im Kurzüberblick


Diabetes mellitus ist eine chronische Stoffwechselerkrankung und gehört zu den weltweit am weitesten verbreiteten Krankheiten. Diese Krankheit entsteht dadurch, dass die Insulinproduktion von der Bauchspeicheldrüse nicht mehr ausreichend bewältigt wird. Dadurch wird Glucose nicht mehr aus dem Blut abtransportiert, was zu einem erhöhten Blutzuckerspiegel führt.

Zwei Typen von Diabetes 

Diabetes wird in den Typ 1 und Typ 2 unterteilt. Bei Typ 2 handelt es sich oft um eine durch falsche Ernährung und zu wenig Bewegung erworbene Krankheit. Auch eine erbliche Disposition spielt eine große Rolle. Diese Erbanlage tritt aber nur durch den ungesunden Lebensstil zutage.

Typ 1 entsteht häufig im Kindes- und Jugendalter. Diese Autoimmun-Erkrankung ist primär durch Erbanlagen verursacht. Die Ursachen für die Entstehung von Typ-1-Diabetes sind nicht eindeutig geklärt, neben Erbanlagen scheinen Virusinfektionen eine Rolle zu spielen, informiert das Portal diabetes-wiki.org.

Folgen von Diabetes mellitus

Diabetes mellitus wird im Anfangsstadium meist kaum oder gar nicht bemerkt. Später treten Symptome wie starker Durst, Müdigkeit, Infektanfälligkeit, vermehrtes Wasserlassen, trockene Haut und Juckreiz auf. Als Folge der Erkrankung kann die Lebenserwartung beeinträchtigt sein, wenn der Betroffene nicht dauerhaft richtig behandelt wird. Eine unbehandelte Diabetes führt zu Nerven- und Gefäßschäden, die weitere ernsthafte Erkrankungen wie Schlaganfall, Herzinfarkt oder Nierenversagen mit sich ziehen können. 

Hohe Zunahme an Diabeteskranken

Allein in Deutschland waren 2015 bereits 6 Millionen Menschen betroffen, wobei hinzu vermutlich eine extrem hohe Dunkelziffer von mehreren Millionen unerkannt Erkrankten kommt. Über 90% der Betroffenen leiden an dem Typ-2-Diabetes, was an der Zunahme von Übergewicht, einer ungesunden Ernährung, Bewegungsmangel und einer Zunahme der Lebenserwartung geschuldet ist.

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